Eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote, wie derzeit diskutiert, lehnt die FDP Mittelfranken jedoch klar ab. „Eine gesetzlich verpflichtende Quote ist nicht der richtige Weg: sie macht Frauen zu Quotenfrauen, blendet Familien- und Bildungspolitik oder auch Probleme in der Unternehmenskultur (zum Beispiel den Wettbewerb um möglichst lange Anwesenheit am Arbeitsplatz) aus“ zitiert Bezirksvorsitzender Jörg Rohde, MdL, einen kürzlich gefassten Beschluss der mittelfränkischen Liberalen. Nötig sei vielmehr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle und betriebsinterne Förder- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bundestagsabgeordnete Marina Schuster, die auch Vorsitzende der liberalen Frauen Bayern e.V. ist ergänzt „wir appellieren an die Unternehmen, mittels einer Selbstverpflichtung endlich eigenverantwortlich die Stärken von Frauen zu erkennen und im Eigeninteresse den Frauenanteil in allen Bereichen der beruflichen Gesellschaft zu erhöhen.“
Nicht vergessen werden dürfen aber auch die Frauen, die sich ganz dem Familienleben widmen möchten und sich bewusst gegen Beruf und Karriere entscheiden. Auch diese ganz persönliche Entscheidung müsse von der Gesellschaft akzeptiert werden. „Beste Rahmenbedingungen für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe und Lebensrealitäten von Frauen zu schaffen, überhaupt erst eine echte freie Entscheidungsmöglichkeit zu geben, dass ist Aufgabe und Ziel liberaler Politik“ so Rohde.
Nicht vergessen werden dürfen aber auch die Frauen, die sich ganz dem Familienleben widmen möchten und sich bewusst gegen Beruf und Karriere entscheiden. Auch diese ganz persönliche Entscheidung müsse von der Gesellschaft akzeptiert werden. „Beste Rahmenbedingungen für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe und Lebensrealitäten von Frauen zu schaffen, überhaupt erst eine echte freie Entscheidungsmöglichkeit zu geben, dass ist Aufgabe und Ziel liberaler Politik“ so Rohde.




