FDP Mittelfranken - FDP Mittelfranken enttäuscht vom mittelfränkischen DGB-Chef Stephan Doll

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  • FDP Mittelfranken enttäuscht vom mittelfränkischen DGB-Chef Stephan Doll

    (13.07.2010) Nürnberg/Berlin - Während die jüngsten inhaltlichen Vorschläge der FDP zum Thema Zeitarbeit auf ein positives Echo und Lob beim DGB treffen, zeigt sich der mittelfränkische DGB-Vorsitzende Doll in der Abendzeitung gegenüber dem Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle MdB abweisend.

    "Mit seinen unqualifizierten Äußerungen diskreditiert Stephan Doll sich selbst", antwortet dazu der mittelfränkische Bezirksvorsitzende Jörg Rohde MdL:

"Wir fordern Herrn Doll auf, sich dringend selbst ein Bild von unserem Bundesaußenminister zu machen, anstatt Herrn Westerwelle pauschal abzulehnen. Westerwelle ist untadelig in seiner Amtsführung und arbeitet vorbildlich.

Die Art von Herrn Doll, den Bundesaußenminister anzugehen, verdient deutlich die rote Karte", so Rohde, der vor seiner politischen Kariere im Bundestag und Landtag selbst als ehrenamtlicher Betriebsrat in Nürnberg tätig war.

Gerade aktuell zeigt sich der Widerspruch beim DGB, der auf der einen Seite in Person von Annelie Buntenbach vom DGB-Vorstand, die Vorschläge der FDP zum Thema Zeitarbeit lobt, auf der anderen Seite in Person von Herrn Doll, der sich von vorn herein schon verweigert, eine Veranstaltung zu besuchen, bei der Westerwelle die Festrede hält.

"Dass dies parallel mit positiven Äußerungen aus der DGB-Spitze kommt, verwundert und enttäuscht mich zugleich sehr", macht der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Jörg Rohde MdL deutlich. Die FDP hat gleich zu Beginn der Regierungstätigkeit in Berlin das Kindergeld erhöht und damit gezeigt, dass sie sich zu einer sozialen Marktwirtschaft in der Tradition von Ludwig Erhard bekennt.

"Als FDP-Bezirksvorsitzender von Mittelfranken habe ich Stephan Doll immer das konstruktive Gespräch angeboten. Diese unqualifizierte Äußerung gegenüber dem Bundesaußenminister halte ich für falsch und ich fordere Herrn Doll nachdrücklich auf, von seinen Äußerungen Abstand zu nehmen und wieder zu einer konstruktiven und inhaltlichen Ebene zurückzukehren", so Rohde abschließend.

 
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