MdB Erdel betonte, dass es wichtig sei, die von vielen Bürgern gewollte Energiewende mit Augenmaß herbeizuführen. .„Ziel ist ein Mix aus grundlastfähigen und temporär aktiven Anlagen, aus wohnortnahen kleineren Einheiten und größeren Anlagen sowie aus unterschiedlichen Energieträgern.“ Dabei müssten neben einer größtmöglichen Rücksicht auf betroffene Anwohner und Akzeptanz bei den Menschen auch die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Stromversorgung im Mittelpunkt stehen. „Keiner von uns will die Atomkraft zwingend weiterbetreiben, aber einfach nur „Atomkraft-Nein Danke“, das reicht nicht. Wir brauchen ein vernünftiges, zeitnah aber dennoch solide erarbeitetes Konzept, in dem auch die Bereiche Speichermöglichkeiten und Höchstspannungsleitungen zu bedenken sind“ so der Abgeordnete abschließend.
FDP Mittelfranken - Energiewende mit Augenmaß
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Energiewende mit Augenmaß
(01.04.2011) Wilhermsdorf - Die Energiewende muss und wird kommen“ da sind sich Bundestagsabgeordneter Rainer Erdel und Landtagsvizepräsident Jörg Rohde anlässlich der Besichtigung einer Windkraftanlage einig. In Wilhermsdorf im Landkreis Fürth ist eine so genannte „Bürgerwindanlage“ entstanden – ein Projekt unter (finanzieller) Beteiligung örtlicher Bürger. Dies sei, so Erich Wust von der Betreibergesellschaft deswegen hervorzuheben, da so eine größere Akzeptanz solcher Anlagen erreicht werden könne. Auch Landtagsabgeordneter Rohde machte deutlich, dass es entscheidend sei, die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber regenerativen Energien zu erhöhen. Voraussetzung hierfür seien zum einen eine bessere Information der Bürger, aber zum anderen auch rechtliche Schutzmaßnahmen. „Wir dürfen jetzt nicht den Schutz der Bürger vor den Belastungen, die auch die regenerativen Energieträger mit sich bringen, vernachlässigen“ so der Abgeordnete. Im Falle der Windenergie sei daher aufgrund möglicher Lärmbelästigung über notwendige Abstände zur Wohnbebauung zu diskutieren.




