Deutschland sei zwar kein klassisches Einwanderungsland wie die Vereinigten Staaten oder Kanada, doch gelte es in einer zunehmend globalisierten Welt ideologische Hürden zu beseitigen und das Zuwanderungsrecht weiterzuentwickeln. "Hier tragen wir die Verantwortung auch für künftige Generationen, dass unser Land seine internationale Spitzenposition in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Forschung weiter behält. Durch eine nicht zu Ende gedachte pauschale Ablehnung verliert unser Land an Attraktivität für hochqualifizierte Menschen und läuft somit Gefahr, den Anschluss an die weltweite Spitze zu verlieren. Unser Koalitionspartner muss anerkennen, dass der Arbeitsmarkt für Fachkräfte längst international ist. Gerade angesichts der starken Exportorientierung der deutschen Wirtschaft unterstützen wir mit einer modernen Zuwanderungssteuerung einheimische Unternehmen, den Aufschwung zugunsten von mehr Arbeitsplätzen nachhaltig zu nutzen. Davon profitiert am Ende auch der deutsche Arbeitnehmer", so Rohde abschließend.
FDP Mittelfranken - Deutschland am Scheideweg: Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte sichert wirtschaftlichen Erfolgsweg
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Deutschland am Scheideweg: Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte sichert wirtschaftlichen Erfolgsweg
(03.08.2010)
Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Fraktion und Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Jörg Rode MdL (Heßdorf), hat sich für ein Konzept einer gesteuerten Zuwanderung ausgesprochen, um so dem drohenden Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.
"Fakt ist, dass wir in gewissen Bereichen einen Fachkräftemangel in Deutschland haben. Es ist dabei selbstverständlich, dass wir diesen zuerst versuchen aus dem eigenen Arbeitsmarkt zu kompensieren. Fakt ist aber auch, dass wir dort, wo dies nicht möglich ist, Anreize setzen müssen, um die fähigsten international Fachkräfte in unser Land zu locken. Über die Form der Anreize in unser Land zu kommen, wie etwa Begrüßungsgeld, muss an anderer Stelle noch diskutiert werden - ich persönlich halte es für nicht notwendig. Es ist jedoch niemandem geholfen, wenn wir uns pauschal gegen Zuwanderung aussprechen und dadurch der Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland drunter leidet", so Rohde.





